Wodurch Markt und Miteinander funktionieren

Wenn Sie denken, dass es sich um ein geplantes Etwas handelt, so mag dies wohl in dem Sinne stimmen, wenn es darum geht, genug Komplexität schaffen zu wollen, die irgendwann in eine neue Marktqualität implodiert.

Der Impuls der Märkte beruht auf dem konditionierten Prinzip gesellschaftlich tolerierter Unvernunft, die zu den üblichen Begleiterscheinungen und gewohnten „Gegenmaßnahmen“ führt.

Ein ungeregelter Markt nährt sich sowohl von jenen, die in Vernunft und Gewissen agieren wie auch – jedoch auch mehrheitlich (ca. 99%) von jenen, die sich in gewohnter Unvernunft bewegen – nicht selten mit dem Gefühl herumlaufen, ständig zu kurz zu kommen oder nicht genug zu haben oder immer was „Sicheres“ auf der „hohen Kante“ oder im Keller. Gier macht nicht nur kurzsichtig, sie macht blind.

Diese Unvernunft, die gerne mit „Vernunft“ bezeichnet und als „normal“ gesehen wird, ist ein Phänomen, warum der Neoliberalismus in Chile zu Zeiten Pinochets in eine Katastrophe führte.
Ein „freier“ Markt – ohne künstliche Regularien (Staatsapparat) – führt unter der Feder gesellschaftlich tolerierter Unvernunft nur in eine Richtung: in die Katastrophe.

Auf der anderen Seite ist erkennbar, dass viel von Freiheit, Gerechtigkeit, Vernunft und Gewissen gefordert wird, die jedoch keine Eigenschaften einer Gesellschaft sind, die „per Order di Mufti“ gießkannenartig über die Staatsangehörigen gekippt werden und damit hat sich dann der Fall.

In Europa ist ein Abbauprozess staatliche Gebilde und ihren Einrichtungen in vollem Gange. Die Nationen wurden zu Unternehmen gemacht, siehe Helmut Schmidt. Und wer sich schon mal mit den Online Firmenportalen und UPIK.de beschäftigt hat, der wird dies nur bestätigt bekommen.

Schaut man sich die Sendungen der „Anstalt“ vom Oktober und November an, so ist die neue Richtung klar erkennbar, wohin die Reise geht. Und da wird alles mobilisiert, was geht, um diesen Veränderungen kämpferisch begegnen zu wollen. Dabei ist die Nummer ganz klar.

Ich muss hier offen zugeben, dass ich nach meinen siebeneinhalb Jahren Blogbeiträgen erst in der Novembersendung auf den Trichter gekommen bin, was sich in der „normalen“ Welt ökonomisch verändert – innerhalb des Paradigmenwechsels und dem Verlassen der alten Weltordnung (unvernünftig gehaltenen Betreuten und ihren Betreuern in jeglicher Form – bis zur Politik).

Schaut man sich die Sendungen im Sinne ökonomischer und damit verbundener, gesellschaftlicher Veränderungen an, so wirkt die Aufklärerszene aktiv an der Abschaffung bestehender Scheinrechtsstaatlichkeit kräftig mit.

Ob ihr das selbst bewusst ist, kann ich nicht sagen, es fehlt das Feedback. Das liegt nicht daran, dass ich keines eingeholt habe, vielmehr wird in der Szene nahezu alles bewerkstelligt, um eine „normale“ Kommunikation zu unterbinden.

Andererseits hatte ich darüber auch Auge-in-Auge-Gespräche, wo ersichtlich war, dass es auf der anderen recht schnell ruhig im Kopf wurde, wenn das Thema über das gewohnte: „Die anderen müssen weg und dann folgt Deutsches Reich“ hinausging.

Über das Gestern zu sprechen, was mehr ein Kramen in verblassten Erinnerung darstellte, gelang den Akteuren recht einfach, doch über die Konventionen hinweg zu denken, war und ist in der Regel wie verhext.
Ich habe sehr lange die Frage mit mir herumgeschleppt, warum die Kommunikation sich mit jenen so schwierig gestaltet, bis mir auffiel, dass jene sich für gewöhnlich darin auszeichneten, in einer rückwärtsgewandten Sicht- und Lebensweise und unter Beibehaltung von „ewig Gestrigem“ bewegen, damit auch das  Morgen gestalten zu wollen, was Konservative Politik als Wesensinhalt hat, während hingegen nach vorne zu schauen und zu agieren, einem anderen Denken und Verständnis über das Bisherige bedarf.

Das Gestern lässt sich beim Bürger sehr gut verkaufen, weil er selbst nach Gestern schaut: „Das haben wir schon immer so gemacht“, „das habe wir seit 20 Jahren so gemacht“ und der Bestseller: „Gestern war alles besser“.

„Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht.“

Aus der Logik heraus muss es vorgestern also noch besser gewesen sein und irgendwann ist man wieder bei den Neandertalern angelangt, wo einer zum anderen sagt: „Gestern war alles besser“ und der andere fragt, was denn „gestern“ sei.

Die alte Ordnung bringt sich nicht nur durch dieses Denk- und Verhaltensmuster zum Ausdruck. Schaut man sich  bspw. die oft besorgt betrachteten „gesellschaftlichen Werte“ ausführlicher an, so sind es in der Regel nur Worthülsen, die „überall“ gefordert, nicht von ihren „Fordernden“ selbst gelebt werden.

Fehlende Authentizität individuell-gesellschaftlichen Auftretens ist ein dabei häufig einhergehendes Phänomen.

Mit jemandem, der am Gestern festhält, kann man nicht über ein anderes Morgen sprechen, solange er das Gestern nicht in Frage zu stellen bereit ist.

Da unterscheidet sich die Mehrheit der BRD-Akteure nicht von den sogenannten „Reichsbürgern“. So ist es vollkommen gleich, wer sich wie bezeichnet.

Dieses Verhalten sorgt natürlich auch dafür, dass jene sich selbst unwirksam werden lassen, solange kein Umdenkprozess stattgefunden hat. Vielmehr entscheiden sie sich für eine selbst verordnete Ohnmacht, an sich selbst zu arbeiten.

Das wiederum beruht darauf, dass sie sich mit ihrem „Ich“ (Person, Persönlichkeit) gleichsetzen. Der Mensch hat(!) ein „Ich“, er ist nicht sein „Ich“. Was den Menschen in seinem Fühlen, Denken und Handeln ausmacht, ist in seinem „Ich“ abgespeichert.
Hält er sich für sein „Ich“ so wird er sich gegen Veränderungen wehren, hat er hingegen eines, sieht der Fall schon ganz anders aus.

Dies jemandem darlegen zu wollen, der nicht im Thema ist, ist als wolle man einem Fisch erzählen, dass er im Wasser schwimmt.

Gerade diese Illusion, dass der Mensch sein „Ich“ sei, sorgt dafür, dass er sich selbst seinen Programmierungen unterwirft – im Glauben, er könne ja sowieso nichts ändern.
Damit ist er seinem „Ich“ auf den Leim gegangen und bleibt weiterhin ein treuer und nicht selten belohnter oder auch unbelohnter Anhänger der alten Ordnung.
Die geht jedoch zu Ende, was zu einen inneren Konflikt führt, der nach außen projiziert wird.

Wer glaubt, er könne vor sich selbst wegrennen, der irrt. Es kommt der Tag, an dem er sich selbst zu fragen hat, wie er sich entscheidet. Das System ist in ihm – egal, wo er sich versteckt.

Die Konstellation – das „Ich“ über dem Menschen – erzeugt so die erste Ordnung, die Hierarchie, der Mensch als Opfer seiner eigenen Täuschung, wer mag schaut sich „die Story von Esau und Jakob“ an und den Esau-Segen.

Aus dem Verhältnis „Ich zu Mensch“ entwickelte sich nahezu jede Struktur, Institution, die sich der Mensch zur Gewährleistung seiner Lebensgrundlagen erschaffen hat, ob das Staat, Kirche, Schule, Unternehmen, Kindergarten oder sonstige Einrichtungen sind, die darauf abgerichtet sind, diesen individuell-gesellschaftlichen Zustand beibehalten zu wollen – mit nahezu allen nur erdenklichen Mitteln – basierend auf Belohnung und Bestrafung.

Dies einschließlich des lieben Geldes, was als aktives Werkzeug zur Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Außenorientierung und einhergehenden Fremdbestimmung dient, siehe auch Rechtssystem (was sich mit den Auswirkungen gesellschaftlich tolerierter Unvernunft beschäftigt, ohne selbst über die kollektive Ursache aufklären zu wollen, weil man vom Gelde abhängig ist) oder die Politik, wo man seine Betreuer und die ihre Erfüllungsgehilfen wählt, was rein gesetzlich gar nicht mehr sein darf. Also? Es läuft eine ganz andere „Nummer“.

An dieser Stelle kann ich jede Bemühung zu einer „neuen Rechtsstaatlichkeit“ zurückgelangen zu wollen, nur mit einem müden jedoch verständnisvollen Lächeln begegnen – gleich wie sehr man daran festzuhalten gedenkt.

Denn es gibt keine „Staaten“ im klassischen Sinne mehr. Und das, was in Unternehmen umgewandelt wurde (alles), ist ohne Wertschöpfung!

Und ein Unternehmen ohne Wertschöpfung in einer Ökonomie, was seine Existenz von anderen Unternehmen nährt, ist letztlich was?

Wenn nun auf Augenhöhe von Handelsgesetzen gesprochen wird, dann indem Sinn, dass sich staatliche Strukturen bisher durch Verordnungen und Gesetze die entsprechenden Mittel „besorgt“ haben. Jedoch Unternehmen haben in der Regel miteinander Verträge. Das wurde wohl vergessen. Hust, hust.
Und da hängt alles dran: Legislative, Judikative, Exekutive und Verwaltung!

Sie sehen, die Abwicklung staatlicher Institutionen und ihrer „belohnten Märtyrer“ ist in vollem Gange.
Der Mensch ist seit geraumer Zeit in die Lage versetzt, für die Neue Zeit etwas dafür zu tun, um den Wandel voranzutreiben, siehe GEZ, OWiG, fehlende geltende Gesetze (alle ohne oder mit unwirksamen, räumlichen Geltungsbereich (siehe OWiG)), Kindesherausnahmen aus Familien.
Alles Erscheinungsformen, um den trägen, den „michelisierten“ Massengeist in Bewegung zu versetzen.
Und wer sich da als „Opfer“ sieht, die Saat der alten Ordnung wird in der Familie dem neuen Geborenen eingepflanzt. Alle anderen Institutionen kuscheln sich, dies nur weiterführend, daran an.

Sicher werden Sie jetzt fragen, wie denn das umgestellt werden kann? Vereinfacht ausgedrückt: durch Aufklärung der Gesellschaft über die wesentliche Bedeutung der Vernunft, wie sie gerade hier stattfindet wie auch auf der anderen Seite, der schrittweisen Neuorientierung der ökonomischen Strukturen.

Es ist erkennbar, dass es welche gibt, die wissen wie die Masse „funktioniert“, nur will die Masse nicht wissen, wie sie funktioniert. Solange läuft der Spaß, allerdings mit zunehmendem Unbill für die verbliebenen Teilnehmer. Umkommt nur der, er sich selbst dazu entscheidet.

So am Rande: Mit sehr vielen habe ich darüber gesprochen und sie waren recht schnell der Meinung „es verstanden zu haben“, was jedoch nicht der Fall war, weil sie sich SELBST nicht damit beschäftigten und später immer wieder Auswege suchten, statt das „Fundament der Neuen Zeit“ in sich zu entwickeln.

Man kann niemanden „mitnehmen“. Er kann immer nur selbst „mitkommen“.

Üblicherweise werden Sie damit wenig anzufangen wissen. Das liegt daran, dass sich die Mehrheit mehr als Nutzer von Strukturen beschäftigt und welcher Vorteil sie davon haben, statt zu überlegen, auf welchen Mechanismen diese funktionieren und wie man so etwas gestaltet, was im Kern die Aufgabe der Politik wäre, wenn sie nicht mehrheitlich dem selben Denken in Problemen und deren Symptombekämpfung bei gleichzeitig warmgeduschten Reden schwingen verfallen wäre. doch ist erkennbar, dass auch sie schauspielert, weil sie erkennt, dass der Wandel nicht aufzuhalten ist. Und dann… ja dann…dann kommt wieder der Föhrer ond därr sorgt dann wäder för dodale Gärächtigägeit. Nee, das war jetzt ein anderer Film. 😀
Sie sehen, ich nehme das locker. Und wissen Sie auch warum? Weil ich aktiv an der Lösung mitwirke und nicht nur die Probleme im Blog herunterbete und so jedem etwas reiche, was er auch selbst tun kann.

Lösungsorientierung stellt sich dann langsam ein, wenn man sich aus der konventionell-traditionell rückwärtsgewandten Sichtweise herausbewegt.
Jene Rückwärtsgewandtheit, die sich in der Mehrheit aus der Jugend heraus „zwangsentwickelt“ hat: durch Bestrafung für eigenes Denken. Das aus der Bestrafung heraus entstehende Verhalten ist im Kern auch kein Denken, sondern ein Reagieren, ob etwas für den eigenen Vorteil ist oder nicht. Und geistiger Stillstand wird belohnt.

Solange dieses Denk- und Verhaltensmuster wirkt, kann man auch klassische Politik getrost sein lassen, da sie sich im Wesentlichen mit Symptomen beschäftigt und sowohl der Aufklärerszene wie auch der Schar der Staats- und Gemeindegläubigen die Sicht vernebelt.

Am 30.08.2012 schrieb ich, noch der RFD zugehörig, den ersten Beitrag: „Der Ursprung der Hierarchien“. Ein Gespräch mit den Initiatoren brachte mir die Bestätigung, dass die Namensbezeichnung „Republik Freies Deutschland“ so nicht existieren kann, weil selbstbestimmende Menschen in keiner Hierarchie zusammenfinden. Der Mensch, der sich aus dem Urschleim seiner eigenen Unterjochung heraus entwickelt, gehört überhaupt keinem Staat an.

Aus diesem Grunde gibt es keine Variante, wo der Mensch als solcher und Staat zueinander finden werden und allem, was damit in zusammenhängt. Prinzip:  „Ockham’s Rasiermesser“.

Die Szene
Die „Staatsgegner“ sorgen aktiv dafür, dass die Einnahmen weniger werden, während die darüber gelogen wird, dass die Steuereinnahmen stark gestiegen sind. Es geht um die Abwicklung der wertschöpfungsfreien Strukturen, die sich mittlerweile wie Raubritter gebären und mit vielfältigen Drohungen und Polizeiaktionen zum Ausdruck bringt: spätrömische Dekadenz.

Jene, die sich mit den Fundamenten der Neuen Zeit beschäftigen, macht man deshalb zu Terroristen oder sonst etwas, weil jene wild onanierend Feindbilder in der Gegend herumspritzen und Schuldige und Verursacher suchen.

Dass ist dann jeder Moment, wo das System sein wahres Gesicht zeigt und sich mit ihm seine Anhänger outen. Dumm gelaufen. Tschüss, Kollegen!

Man trifft sie in allen Farben und Formen, als Unschuldslämmer, Lemminge, welche, die von „plötzlicher“ Willenlosigkeit belegt sind, gestellte Dummheit, leere Augen, dummdreist und gewalttätig aggressiv. Das darf alles sein, denn jeder hat seinen eigenen Weg. „Und am Ende wird immer das geerntet, was gesät wurde – auf beiden Seiten der Lager.

Auf der anderen Seite dackeln immer mehr herum, die nicht wissen was abläuft, während ihnen „die Felle wegschwimmen“ und auch kein Interesse zu erfahren, warum es so ist, weil jene sich an der Illusion festklammern, wie am Liebgewonnenem, während die sich „guten alten Zeiten“ zurück erhoffen.

„Dann rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.“ Matthäus 9, 29

Wem das immer noch nicht klar ist: Glaube ist jener Akt, woran man festzuhalten meint. Das gilt im Besondern für jene Denk- und Verhaltensmuster, die zu jenem System führen, was mehr und mehr abgelehnt wird und verfällt. Jene Denk- und Verhaltensmuster, welche im „Ich“ gelebt sind. Ich sehe gerade die offenen Münder und die leeren Augen vor mir, die den Zusammenhang nicht erkennen oder ihn schon „weggekifft“ haben.

Ich kann an dieser Stelle nur eines sagen: Lassen Sie die Kifferei, die macht nicht nur die Birne weiche und die bleibt dann auch weich. Es werden Menschen mit Verstand  und Verständnis für die Zusammenhänge gebraucht.

Was den inneren Konflikt zwischen eigener Anpassung und Veränderung des „Ichs“ oder zunehmender Gegenwehr und Ablehnung der Veränderungen betrifft: An dieser Stelle nutzen weder Klagen, Jammern, Wimmern, Greinen, Plärren, vordringliche Problemorientierung, Stigmatisieren, Ruinieren, Ausgrenzen, andere Vorschicken „um nach dem Rechten zu sehen“, Wegschauen, Ausreisen, Verfolgen, Beseitigen, Reden, Diskutieren, wildes Gestikulieren, Absichtserklärungen noch Willensbekundungen.

Es gilt das Prinzip: Für oder gegen den Lebensprozess. An diesem Punkt befinden wir uns mittlerweile. Solange gibt es auch keinen Frieden.

Die Menschen werden die ganze Zeit auf die Neue Zeit hingewiesen, jedoch all jene, die darin eine Versklavung der Menschen erkennen oder zu  posten meinen, ist es jene Versklavung die sie unter ihrem „Ich“ erleben und nun Angst (im Sinne der falsch gelernten Umgangs damit) davor haben, dieses Verhältnis zu ihren Gunsten aufzugeben.

Denn worin liegt der Sinn, den Menschen erst etwas nahezubringen, wenn man sie sowieso nur WEITER versklaven wolle? Da holt man sie doch lieber gleich ab, oder?
Vielleicht empfinden dies so manche nur, weil sie selbst die Gelegenheit zu einer Versklavung ihrer Umgebung nutzen würden, wie mir dies in den letzten drei Jahren nur allzu oft begegnet ist.

P.S. Den anderen Blog habe ich in fremde Hände gelegt.

11 Replies to “Wodurch Markt und Miteinander funktionieren”

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